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Wir trauern um ...

Wir trauern um ...

... Josef Kollnig

Am 11.04.2018 ist unser Freund und Wegbegleiter Josef Kollnig verstorben.

Sepp Kollnig war ein - wenn nicht DER - Pionier der "GEMEINWOHLÖKONOMIE OSTTIROL", zu deren mitbilanzierenden Betriebe auch SCHINDEL UND HOLZ zählt.

Am 15. April 2015 wurde die Bezirksgruppe Lienz gegründet - Kollnig hatte sich vorher bereits mehrere Jahre mit der Gemeinwohl-Ökonomie beschäftigt und glaubte daran, dass für Osttirol nicht nur die Idee an sich, sondern insbesondere der Gedanke der Vernetzung von Betrieben und die Kooperation hilfreich sein könnten.

Die Bestrebungen, sich regional zu vernetzen um durch Zusammenarbeit einen Mehrwert für alle zu schaffen - getreu nach den Gemeinwohl-Ökonomie Grundsätzen: "regional, ökonomisch und gerecht" waren bis zuletzt sein Antrieb, sich für die gute Sache einzusetzen. Leider konnte Kollnig an den laufenden Bilanzierungsarbeiten nicht mehr teilhaben.

In tiefer Betroffenheit und im Namen aller bilanzierenden Betriebe: "Lieber Sepp, du wirst uns fehlen!"

Den Verwandten und Hinterbliebenen gilt unser aufrichtiges Beileid!

Montag, 16.04.2018

Schindel und Holz

Bürgeraustr. 31
9900 Lienz
Österreich

Tel. 0043 4852 69880
Fax. 0043 4852 69880-5

office(at)schindel-holz.at
www.schindel-holz.at

 

Öffnungszeiten:

Mo - Do: 08:00 - 17:00 Uhr
Fr: 08:00 - 12:00 Uhr

Sozialökonomische Betriebe...

... sind auf den ersten Blick Betriebe wie jeder andere auch. Arbeitszeiten, Aufträge, Buchhaltung, Qualitätssicherung usw. sind selbstverständlicher Bestandteil des täglichen Arbeitsablaufes. Die Betriebe stellen Produkte her oder bieten Dienstleistungen zu Marktpreisen an.

Auf den zweiten Blick ist die Idee hinter der Gründung erkennbar: Die Wiedereingliederung von langzeitarbeitssuchenden, arbeitsmarktfernen und schwer vermittelbaren Menschen in den freien Arbeitsmarkt.

Ziel ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. Durch die befristete Beschäftigung und eine gezielte persönliche und fachliche Qualifizierung soll der Übergang von der Arbeitslosigkeit in das reguläre Beschäftigungssystem ermöglicht bzw. erleichtert werden. Die Kosten für diesen zusätzlichen Aufwand werden teilweise durch Fördermittel finanziert, die restlichen Betriebskosten werden durch Verkaufserlöse erwirtschaftet. Die Betriebe sind nicht gewinnorientiert sondern investieren in eine nachhaltige Betriebsentwicklung.

 

Wir stellen uns der Herausforderung, wirtschaftliche und soziale Ziele zu verfolgen.